Erfindungen, die die Höhe eroberten
Der Bogen verteilt Lasten elegant, eine Einsicht, die Etrusker und Römer in Aquädukten, Toren und Thermen meisterten. Mit Keilsteinen und formbewusster Mauertechnik entstanden überraschend leichte und tragfähige Übergänge. Aus dieser Erfindung erwuchs eine internationale Konstruktionssprache, die Brücken, Hallen und Städte bis heute prägt.
Erfindungen, die die Höhe eroberten
Aus Experimenten mit Rippengewölben und Strebebögen erwuchs eine Architektur, die Licht zur tragenden Idee machte. Abteikirchen wie Saint Denis und Kathedralen wie Chartres zeigten, dass Material gezielt dorthin gelenkt werden kann, wo Kräfte laufen. So wurde Transzendenz zu Geometrie, und Geist zu Baukunst.
Erfindungen, die die Höhe eroberten
Römischer Beton ebnete frühe Wege, doch erst Gusseisenhallen und Stahlrahmen des neunzehnten Jahrhunderts eröffneten weite, helle Räume. Mit Stahlbeton kamen Schalen und freiere Formen. Der Kristallpalast und der Eiffelturm markierten Wendepunkte, an denen Material zum Manifest des Fortschritts wurde und Städte neu träumen lernten.